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Steak grillen zur Perfektion

Das Steak richtig zu grillen, ist eine Kunst für sich. Wohl jeder hat dabei seine Lieblingsart. Wie Dein Fleisch für jeden Geschmack gelingt, zeigen wir Dir hier.

Ein Steak zu grillen ist für viele Hobby- und Profigriller die Königsdisziplin. Ob in der heimischen Pfanne, beim Grillen im Garten oder bei der großen Barbecue-Party – die schmackhaften Fleischstücke sind überall beliebt. Werd mit uns zum Steak-Champion und zeig Deinen Freunden, wie gut Du das saftige Fleisch grillen kannst.

Steak grillen: Kerntemperatur ist der Schlüssel

Wer ganz genau wissen möchte, wie das Steak nach dem Grillen von innen aussehen wird, greift am besten zu einem Grillthermometer. Das misst die Kerntemperatur im Innern des Fleischstücks und hilft Dir dabei, es rechtzeitig vom Grill zu nehmen. Wenn Du lieber nach Gefühl vorgehst, ist es für konstante Ergebnisse von Vorteil, das Fleisch in gleichmäßig breite Scheiben zu schneiden.

Für Deine Messungen mit dem Grillthermometer kannst Du Dich an folgende Temperaturen halten:

  • rare: 47 bis 52 °C
  • medium rare: 52 bis 55 °C
  • medium: 56 bis 59 °C
  • well done: ab 60 °C

Ein cooler Trick ist es übrigens, die Garstufe durch Ertasten festzustellen. Glaubst Du nicht? Wir zeigen dir, wie es geht:

Für die Garstufe „rare“:

Leg ohne Druck Daumen und Zeigefinger einer Hand aneinander, sodass beide Finger einen Kreis bilden. Jetzt drückst Du mit dem Zeigefinger der anderen Hand auf den Handballen. Hier solltest Du nun keinen Widerstand spüren.

Für die Garstufe „medium rare“:

Wiederhol die Bewegung mit Daumen und Mittelfinger. Du solltest nun einen leichten Widerstand wahrnehmen können.

Für die Garstufe „medium“:

Vielleicht hast Du es schon erraten – leg Ringfinger und Daumen aneinander. Der Handballen sollte nun bereits deutlich weniger stark einzudrücken sein.

Für die Garstufe „well done“:

Nimm nun den kleinen Finger zur Hilfe und leg ihn an Deinen Daumen. Der Handballen sollte nun hart sein, aber noch eine geringe Elastizität bieten.

Liegt Dein Steak schon auf dem Grill, kannst Du so zuverlässig feststellen, wie weit es schon ist. Egal, ob Du das Grillthermometer oder Deine Grillmeister-Intuition verwendest, solltest Du darauf achten, dass die Kerntemperatur des Steaks nach dem Grillen noch um einige Grad steigen kann. Dieses Nachgaren solltest Du bei Deiner Kalkulation also im Auge behalten.

Ran an das Fleisch: Beim Grillen solltest Du auf die Vorgehensweise achten

Ein leckeres Stück Fleisch zu grillen, ist immer auch Geschmackssache. Daher sind die Ansätze hier genau so unterschiedlich wie die verschiedenen Cuts, die Du beim Metzger Deines Vertrauens erwerben kannst. Möchtest Du Dein Steak lieber gleich am Anfang scharf anbraten oder eher schonend langsam vorgehen? Für erstere Methode sollte Dein Grill mindestens 400 °C erreichen, besser sogar 500 °C. Hier eignen sich Holzkohlegrills wegen ihrer höheren Temperaturspitzen sehr gut. Nach dem Anbraten kannst Du die Temperatur dann idealerweise etwas herunterfahren – so vermeidest Du allzu starke Ränder, und der Übergang vom durchgegarten Fleisch hin zur Mitte wird sanfter.

Umgekehrt gehst Du beim „Reverse Searing“ oder „Garziehen“ des Steaks vor. Hier verwendest Du am besten einen Grill mit Deckel. Schaff eine Zone auf dem Rost, in der nur durch den Luftstrom der indirekten Hitze gegrillt wird – verteil die Kohlen oder Briketts also strategisch oder schalte die Gasbrenner für bestimmte Bereiche aus. Stell die Lüftung am Grill so ein, dass die Temperatur im Innern konstant zwischen 120 und 140 °C liegt. Jetzt wartest Du, bis das Steak fast Deinen gewünschten Garpunkt erreicht hat. Dann kannst Du es umlegen und zum krönenden Abschluss scharf anbraten. So erhältst Du eine Kruste mit Röstaromen und gleichzeitig ein auf den Punkt gegartes Steak. Übrigens: Das Grillen ist keine exakte Wissenschaft, also hilft nur üben, üben, üben… wir versprechen Dir, dass sich am Ende alle über die Resultate freuen werden.

Ein letzter Hinweis zum Grillvorgang: Über ein schönes Muster freut sich fast jeder. Achte also darauf, die Lage Deines Steaks anzupassen – so erhältst Du das Muster Deiner Wahl.

Das Steak nach dem Grillen

Wir sind fast am Ziel! Nimm das Steak nach dem Grillen vom Rost und leg es auf ein Schneidebrett. Hier hilft es, wenn Dein Steak vor dem Essen noch für einige Minuten ruhen kann. Nimm am besten ein Brett aus Holz, denn das saugt überschüssige Flüssigkeit auf und sorgt dafür, dass das Steak nicht mehr so vor Fett trieft. Die zusätzliche Ruhe entspannt das Fleisch. Dadurch gibt es beim Aufschneiden weniger Saft ab. Dieser verbleibt im Steak und kann seinen Geschmack so voll entfalten.

Der letzte Schritt ist das Aufschneiden: Achte darauf, möglichst im 90°-Winkel zu den Fleischfasern zu schneiden. So sind die Fasern schön kurz und jedes Stück ist besonders zart. Außerdem entsteht so der steaktypische Querschnitt.

Würz Dein Steak mit Salz und Pfeffer – am besten natürlich mit unseren Gewürzen – und fertig ist Dein perfektes Steak. Wir wünschen guten Appetit!

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